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Auf in den Urlaub: Die Haut auf Sonne vorbereiten

Wenn es in den wohlverdienten Urlaub geht, müssen vor der Entspannung einige Vorkehrungen getroffen werden. Neben all den Utensilien, die so notwendig sind, sollten Sie zudem Ihre Haut auf Sonne vorbereiten. Wie Sie sich am besten gegen UV-Strahlen wappnen, erfahren Sie hier.

Warum wird die Haut gebräunt?

Freuen Sie sich auch jedes Jahr auf Ihren Urlaub in der Sonne? Und genießen Sie die wohltuenden Sonnenstrahlen an der herrlich sommerlichen Luft? Sonne lässt uns entspannt und glücklich aussehen, doch im Grunde genommen ist die Sonnenbräune nichts anderes als ein Schutzmechanismus der Haut. Diese produziert bei erhöhter Sonneneinstrahlung Melanin, das uns die begehrte Bräune schenken. Wichtig ist dabei, Sonnenbrand zu vermeiden. Dies gelingt, wenn Sie Ihre Haut auf Sonne vorbereiten und sich vor UV-Strahlen schützen, was auf vielerlei Wege geschehen kann.

Warum wird die Haut gebraeunt haut-auf-sonne-vorbereiten
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Achten Sie auf eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung?

Die Sommersonne ist einfach herrlich, aber nur, wenn man es nicht übertreibt. Denn beim Bräunen wird die Haut nicht unerheblichem Stress ausgesetzt. Gesunde Ernährung, Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel schützen vor oxidativem Stress durch freie Radikale und wirken sich positiv auf das Hautbild aus. Auch wird die Haut optimal mit Mikronährstoffen versorgt, so kann sie Sonnenschäden besser ausgleichen. Denn sie besitzt die Fähigkeit, durch bestimmte Nährstoffe mehr Melanin zu produzieren. In diesem Zusammenhang spielen Vitamin C und E, Selen, Zink und Calcium eine wichtige Rolle. Auch die sekundären Pflanzenstoffe Beta-Carotin und Lycopin sind hochwirksame Antioxidantien und wirken der Radikalbildung von UV-Strahlen entgegen. Das heißt also: Mit gesunder Ernährung lässt sich die Haut etwas auf Sonne vorbereiten.

Lebensmittel mit viel Vitamin C haut-auf-sonne-vorbereiten
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Beta-Carotin, das die Pigmentbildung fördert, ist in Paprika, Kürbis, Brokkoli, Erbsen, Kohl, Mango und Papaya enthalten. Lycopin kommt in Tomaten vor, während Paprika, Brokkoli, Kohl, Zitrusfrüchte, Beeren und Kiwi ausgezeichnete Lieferanten von Vitamin C sind. Vitamin E kann über Pflanzenöle, Getreide, Nüsse, Milchprodukte und Eier eingenommen werden. Schweinefleisch, Fisch, Eier und Paranüsse enthalten Selen, Meeresfrüchte und Fisch liefern Zink.

Aber Achtung: Diese gesunde Ernährung ist eine gute Ergänzung, kann jedoch effektiven Sonnenschutz durch eine Sonnencreme nicht vollkommen ersetzen.

Die Haut auf Sonne vorbereiten per Solarium – eine gute Idee?

Gerne als Idee aufgegriffen, müssen wir davon abraten: Der Besuch einer Sonnenbank ist keine gute Idee. Denn Sonnenbänke schenken nur eine vermeintliche Bräune, da sie keinen UV Schutz bieten.

Der Besuch eines Solariums setzt die Haut unnötiger Belastung aus und beschleunigt ihren Alterungsprozess.

Deshalb empfiehlt es sich, die Haut langsam an natürliche Sonnenstrahlen zu gewöhnen und am Anfang nicht zu viel Zeit direkten UV-Strahlen auszusetzen. Denken Sie zudem daran, dass auch im Schatten Sonnenstrahlen in die Hautschichten eindringen können.

Dies sollten Sie im Sommerurlaub beachten

Um das Sonnenbaden ranken sich zahlreiche Mythen. Manche Menschen lassen es sich nicht nehmen, im Urlaub stundenlang am Strand zu liegen und sich wohlig in der Sonne zu aalen, andere wiederum machen es sich lieber im Schatten bequem. Doch wenn Sie zu einem helleren Hauttyp vom keltischen oder nordeuropäischen Typ gehören, dann empfehlen wir Ihnen eine ganz langsame Gewöhnung an die UV – B Strahlen der Sonne. Hier gilt also: Weniger ist mehr.

Heller Hauttyp Haut auf Sonne vorbereiten
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Besonders wenn Sie Ihren Urlaub in südlichen Gefilden verbringen, lohnt es sich, mithilfe leichter Kleidung vor Sonne zu schützen. Steigern Sie die Zeit in der direkten Sonneneinstrahlung langsam und verzichten Sie auf diese zwischen 11 und 15 Uhr, da die UV-Strahlung zu dieser Tageszeit am stärksten ist. Und nutzen Sie bereits vor Ihrem Urlaub den heimischen Garten oder Balkon, um sich an die Sonnenstrahlen zu gewöhnen und Ihre Haut auf starke Sonne vorzubereiten.

Auch im Schatten oder im Wasser kann man sich übrigens einen Sonnenbrand holen. Deshalb sollte man Vorsicht walten lassen und eine unnötige Hautbelastung vermeiden.

Es ist ratsam, stets Sonnencreme als Sonnenschutz zu benutzen und sich dabei regelmäßig einzucremen. Im Badeurlaub wählen Sie eine wasserfeste Sonnencreme. Auch wenn der Schutz durch mehrmaliges Auftragen nicht erhöht wird, cremen Sie sich nach dem erfrischenden Bad im Wasser immer wieder ein.

Wertvolle Produkte zur Sonnenpflege

Um Ihre Haut vor Sonne zu schützen, haben sich hochwertige Sonnenschutzprodukte von renommierten Marken wie Maria Galland oder Hildegard Braukmann bewährt.

 

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Wenn Sie Ihre Bräune länger erhalten möchten, nutzen Sie nach jedem Sonnenbad ein gutes After Sun. Denn eine gute Après Sun-Lotion pflegt die Haut, verhindert ein Austrocknen und Schälen und sorgt damit für eine länger anhaltende Bräune. In diesem Zusammenhang erweist sich etwa folgende Sonnenpflege als effektiv:

 

 

Haut auf Sonne vorbereiten und vor Sonnenstrahlen schützen – unser Fazit

Selbstbräuner wie der Charlotte Meentzen Brontzen Selbstbräuner und Nahrungsergänzungsmittel bzw. eine generell ausgewogene und gesunde Ernährung sind eine Ergänzung, die sicherlich nicht falsch ist (eine gesunde Ernährung ist ja ohnehin aus vielfältigen Gründen ratsam), aber merken Sie sich bitte: Wenn Sie Ihre Haut wirklich auf Sonne vorbereiten und diese vor intensiven UV-Strahlen schützen möchten, dann reichen diese Maßnahmen alleine nicht aus als Sonnenschutz.

Am wichtigsten sind nach wie vor Sonnencreme und passende Kleidung. Außerdem ist es hilfreich, den eigenen Hautlichttyp zu kennen. So erkennen Sie auf einen Blick, wann und wie lange Sie sich der Sonne aussetzen dürfen. Auch der Besuch eines Solariums ist einem gesunden Hautbilds nicht zuträglich. Am besten ist es, wenn Sie vor dem Urlaub in langsamen Schritten Körper- und Gesichtshaut an die Sonne gewöhnen und dazu Terrasse, Balkon oder kleinere Spaziergänge nutzen.

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