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Urea in Kosmetik

« Wie wirkt der Harnstoff? »

Urea ist ein effektiver Wirkstoff zur Behandlung trockener Hautstellen – dessen sind sich Experten der Kosmetikbranche längst bewusst. Doch wie wirkt Urea in Kosmetik und wodurch zeichnen sich entsprechende Pflegeprodukte aus? Dank ihrer feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften tritt die Wirkung einer mit der synthetisch hergestellten Substanz angereicherten Creme besonders schnell ein und lässt die Gesichtshaut im Handumdrehen praller und frischer aussehen.

Urea – was ist das?

Bei dem berüchtigten Wirkstoff handelt es sich um einen natürlichen Hautbestandteil. Er steht in keinerlei Verbindung mit der namenverwandten Harnsäure. Der Wirkstoff, der gerne zur Hautpflege verwendet wird, besteht aus reinem Harnstoff. Dieser zeichnet sich durch eine weiße, kristalline Optik und einen schwachen Geruch nach Ammoniak aus. Da er Bestandteil unserer Haut ist, gilt er als ungiftig und ist hygienisch unbedenklich. In unserem Körper fungiert er als Abbauprodukt, das über Schweiß und Urin ausgeschieden wird.

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Harnstoff ist dafür bekannt, dass er hydrophil ist und daher sehr gut Verbindungen mit Wasser eingeht. Hierdurch ist er besonders vielseitig anwendbar. Von Dünger über Kosmetik bis hin zur Herstellung von Kunststoffen – der aus Ammoniak und Kohlenstoffdioxid bestehende Wirkstoff wird in den unterschiedlichsten Branchen verwendet. In den 1970er Jahren erlebte der basische Wirkstoff bei der Behandlung von Neurodermitis, Psoriasis und Ichthyosen einen regelrechten Durchbruch und erfreut sich seitdem großer Beliebtheit bei Medizinern.

Der feuchtigkeitsspendende Pflegestoff wird ausschließlich synthetisch hergestellt: Im Jahre 1828 stellt der deutsche Chemiker Friedrich Wöhler erstmals eine synthetische Verbindung aus Kaliumcyanat und Ammoniumsulfat her. Daher erhalten diese Produkte kein Naturkosmetik-Siegel. Dies wirkt sich allerdings in keinem Fall negativ auf die Produktqualität aus.

Eine effektive Pflege für die empfindliche und trockene Gesichtshaut

Eine Urea Creme ist dafür bekannt, die Gesichtshaut zart und geschmeidig werden zu lassen. Sie lagert sich in der oberen Hautschicht ein und kann hier optimal die Feuchtigkeit binden. Da eine Hautcreme mit Urea Wirkung die Gesichtshaut vor dem Austrocknen schützt, gilt: Je trockener der Teint, desto höher darf die Urea-Konzentration in einer Hautpflege sein. Schließlich ist der synthetisch hergestellte Wirkstoff die effektivste Substanz zur Bekämpfung von Hauttrockenheit. Da bisher keine Nebenwirkungen bekannt sind, eignen sich entsprechende Beauty-Produkte besonders zur regelmäßigen Pflege empfindlicher Gesichtshaut. Aber Vorsicht: Tragen Sie Ihre Urea Creme niemals auf offene Hautstellen auf. Dies führt zu Hautreizungen und Brennen.

Eine effektive Pflege fuer die empfindliche und trockene Gesichtshaut
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Empfohlene Kosmetikprodukte für die tägliche Hautpflege

Heutzutage gibt es viel Urea in Kosmetik zu entdecken. Die reichhaltigen Beauty-Produkte eignen sich hervorragend für die tägliche Skin Care-Routine und verleihen der trockenen Gesichtshaut einen unwiderstehlichen Glow-Effekt. Produkte von Marken wie La Mer, Biodroga und Dermalogica verarbeiten Urea in ihren Produkten und können gegen trockene Gesichtshaut helfen.

Hier eine kleine Auswahl hochwertiger Pflegeprodukte, die Ihnen einen makellos schönen Teint schenken:

  1. Ampoules Moisture von Rosa Graf
  2. Med Basic Care Tagespflege von La Mer
  3. Skin Smoothing Cream von Dermalogica
  4. Moisture Perfect Hydration 24h Pflege von Biodroga

So wirkt sich der innovative Wirkstoff auf die Haut aus

Harnstoff ist dafür bekannt, den Feuchtigkeitsgehalt der Haut auf natürliche Weise zu erhalten. Der sogenannte NMF (Natural Moisturizing Factor) besteht zu 40 % aus Urea. Entsprechende Pflegeprodukte erhöhen die Elastizität der Haut und helfen ihr, Wasser langanhaltend zu binden.

Ab einem Anteil von ca. 20 % wirkt eine Hautcreme keratolytisch. Dies bedeutet, dass sie Verbindungen zwischen abgestorbenen Hautzellen abbaut und Hautabschuppung oder hartnäckiger Verhornung entgegenwirkt.

Eine weitere positive Eigenschaft des Harnstoffes: Er wirkt effektiv gegen freie Radikale und bietet somit einen zuverlässigen Schutz für die empfindliche Haut.

Was gibt es bei der regelmäßigen Verwendung zu beachten

Urea ist hydrophil und somit gut wasserlöslich. Wird der synthetisch hergestellte Wirkstoff erwärmt, hat er die Tendenz, sich zu zersetzen. Aus diesem Grund ist es wichtig, ihn vor Wärme zu schützen. Zerfällt der Wirkstoff, wirkt dies häufig den konservierenden Stoffen entgegen. Grundsätzlich sind entsprechende Kosmetikartikel jedoch darauf ausgelegt, sich nicht oder nur sehr langsam zu zersetzen.

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Erkennbar ist der Harnstoff an seinem leichten Ammoniak-Geruch. Wird er mit einer anderen Substanz vermischt, führt dies zu einer Schaumbildung. Unser Tipp für eine optimale Anwendung: Verwenden Sie Ihre Pflegeprodukte möglichst regelmäßig und nicht länger als 4-6 Wochen. Je nach Produkt ist es sinnvoll, Texturen auch schneller aufzubrauchen.

Fazit: Ein echter Helfer bei trockener und gereizter Haut

Mit den Jahren verliert unsere Gesichtshaut an Elastizität. Sie wird zunehmend trockener, beginnt zu spannen und wirkt müde und fahl. Dank modernster Kosmetik lässt sich diesem Phänomen heutzutage effektiv entgegenwirken. Innovative Cremes und Seren versorgen die gestresste Gesichtshaut mit wertvollen Inhaltsstoffen und lassen sie somit praller wirken. Und das Beste: Urea in Kosmetik bringt Ihren Teint langanhaltend zum Strahlen.

Der synthetisch hergestellte Wirkstoff schützt die natürliche Hautbarriere und spendet intensive Feuchtigkeit. Für eine frische und jugendliche Ausstrahlung – Tag für Tag!