Manuka Honig aus Neuseeland

Manuka Honig –

Die Ureinwohner Neuseelands sind das Volk der Maori, belegt durch Siedlungsspuren ab Mitte des 14. Jahrhunderts. Dir Vorfahren der Maori wanderten um 900 – 100 n. Chr. von Zentral- und Ost-Polynesien nach Neuseeland ein. Sie lebten vor allem vom Pflanzenbau. Es wundert nicht, wenn die Maori erkannten, welche besondere Pflanze in ihrer Heimat wuchs: der Manuka Busch. Dieser, dem Teebaum verwandte Busch, wächst nach meiner Literatur nur auf Neuseeland und Südost – Australien.

Wie man heute weiß, erkannten die damaligen Medizinmänner schon früh die heute als antibiotische zu bezeichnende Wirkung dieser Manuka Pflanze und man verstand es bald, frische Wunden und Infektionen mit diesem Naturheilmittel zu heilen: Blätter des Manuka Buschs werden z.B. zerdrückt oder gepresst und äußerlich auf Wunden gelegt und Heilung erzielt. Es versteht sich fast von selbst, dass später auch Honig unter Verwendung der Blüten des Manuka-Buschs gewonnen wurde, der neben den üblichen im Honig enthaltenen Wirkstoffen insbesondere die Stoffe – ohne sie hier aufzuzählen – enthält, denen die antibakterielle Heilwirkung zugeschreiben wird. Manukahonig enthält neben vielen Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen auch Methylglyoxal (MGO) ein Wirkstoff, der gegen antibiotikaresistente Bakterien wirkt. (Quelle: Living Nature) 
  wird in unterschiedlichen Qualitätsmerkmalen angeboten. Der Interessent ist verunsichert und kann nicht entscheiden, welche Qualitätsstufe der erwarteten Wirkung entspricht. Es gibt deshalb Manukahonig mit dem Markenzeichen MGO, plus einer Zahl, die den Mindestgehalt an Methylglyoxal Wirkstoff in mg pro Kilogramm Honig angibt, wobei die höhere Zahl den höheren Gehalt bezeichnet. Andere Anbieter, die einem neuseeländischen Verband angehören, fügen dem Honig die Bezeichnung UMF plus einer Zahl mit Pluszeichen an, wobei z.B. UMF 25+ zur Zeit der Honig mit dem stärksten Wirkstoffanteil darstellt.)Vergleichen kann man die unterschiedlichen Bezeichnungen insoweit, als z.B. MGO 100=UMF 10 entspricht, MGO 550 = UMF 25.

Heilwirkung: Verwendungsbeispiele für Manukahonig, der manchem für das Frühstück zu kostbar erscheinen mag, kann ich aus der Fachliteratur unter anderem wie folgt zitieren: Desinfizierung von nicht chronischen Wunden, z.B. Brandwunden, Wunden nach einer Verletzung oder nach chirurgischen Eingriffen, Verwendung bei bakteriellen Infektionen, z.B. bei Halsentzündungen. auch bei eitrigen Entzündungen auf der Haut soll steriler Manukahonig (nicht aus dem Honigglas), heilsam wirken. 

 Autorin: Gisela Franken
Inhaltsstoffe und INCIS´s beruhen auf Herstellerangaben. Abbildungen können abweichen.